ERWACHEN – DIE ERBEN

ERWACHEN

Die Erben

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Es gibt Seelen, die auf ewig und unauslöschlich aneinandergebunden sind. Bestien, Krieger und Heiler, die dazu verdammt sind, denselben mörderischen Krieg immer und immer wieder auszufechten. Die absolute Dunkelheit, die sie damals unerbittlich gejagt hat, ist nie wirklich verschwunden. Sie hat in den Epochen nur ihre Maske gewechselt. Sie hat geduldig und stumm in den tiefsten Schatten gewartet.

Und der Tag des Erwachens rückt unaufhaltsam näher.

ERWACHEN – Die Erben Buchcover

Der Roman · Demnächst

Ein Schwur.
Ein Erbe.
Ein Erwachen.

Was als atmosphärischer, historischer Dark-Fantasy-Roman im 17. Jahrhundert beginnt, birgt einen gewaltigen, unvorhersehbaren Plot-Twist, der die Grenzen von Raum und Zeit sprengt und das Buch in einen rasanten Sci-Fi-Thriller verwandelt.

Veröffentlichung in Vorbereitung. Weitere Informationen und Kauflinks folgen.

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Düstere Waldlichtung

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Vorwort

Es gibt Erinnerungen, die zu tief in die Knochen gebrannt sind, als dass ein einziges, flüchtiges Leben ausreichen würde, um sie jemals zu vergessen.

Man sagt, die Zeit sei ein Fluss, der uns sanft von der Vergangenheit fort und in eine sichere Zukunft trägt. Das ist eine beruhigende Lüge. Die Zeit ist kein Fluss. Sie ist ein Ozean, schwarz und ohne Boden, und manche Geheimnisse weigern sich, dort begraben zu bleiben. Sie lauern in der Tiefe, überdauern Jahrhunderte in völliger Stille – und warten auf den einen Funken, der sie wieder an die Oberfläche zerrt.

Du glaubst vielleicht, dein Leben gehöre dir allein. Du gehst durch eine laute Welt, lachst mit Freunden, liebst, weinst und fällst abends in den Schlaf der Ahnungslosen. Die Laken sind weich, das Kissen kühl im Nacken, und irgendwo unter der Bettdecke liegt die stille Gewissheit, dass das Gestern vorbei ist. Für immer, glaubst du.

Doch dann ist da dieser eine Traum.

Er kommt nicht oft. Aber wenn er dich heimsucht, raubt er dir mit Schärfe den Atem. Plötzlich ist da nicht mehr die Decke deines Bettes. Da ist nasser Stein unter deinen zitternden Händen. Da ist der Qualm von brennendem Holz, der dir die Kehle zuschnürt und die Augen tränen lässt. Da ist Blut, metallisch, auf trockenen Lippen. Und irgendwo in der Dunkelheit: das Klirren von Stahl. Das schrille Wiehern von Pferden in einer Nacht ohne einen einzigen Stern.

Du wachst schweißgebadet auf. Der kalte Schweiß klebt an deinem Nacken, das Herz hämmert unkontrolliert gegen deine Rippen, und du redest dir krampfhaft ein, es sei nur ein Albtraum gewesen. Ein alberner Streich deiner überreizten Nerven im Stress des Alltags.

Aber das metallisch schmeckende Blut lügt nicht.

Es ist kein gewöhnlicher Traum. Es ist ein Echo. Ein Nachhall aus einer Zeit, in der Schatten noch Namen trugen und Dämonen nicht nur in verstaubten Büchern existierten. Es ist das Wispern eines Schwurs, der einst unter Schmerzen mit Leben, Tod und Asche besiegelt wurde.

Es gibt Seelen, die auf ewig aneinandergebunden sind. Bestien, Krieger und Heiler, verdammt dazu, denselben Krieg immer wieder auszufechten. Die Dunkelheit, die sie damals gejagt hat, ist nie verschwunden. Sie hat nur ihre Maske gewechselt, Epoche um Epoche, und in den tiefsten Schatten gewartet.

Und der Tag des Erwachens rückt unaufhaltsam näher.

Fortsetzung folgt

Die Dunkelheit wartet.

Weitere Informationen zur Veröffentlichung folgen.

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